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Wie gut funktioniert dein Gesundheitssystem für dich? Wenn es dir wie den meisten Schweizern geht, bist du wahrscheinlich grundsätzlich zufrieden, siehst aber gleichzeitig Bereiche mit Entwicklungspotenzial.

Daumen hoch oder runter fürs Gesundheitssystem?

Das Schweizer Gesundheitswesen bleibt im europäischen Vergleich eines der zufriedensten: Mit einer Zufriedenheit von 77 % belegt die Schweiz 2026 Platz 3 und liegt damit deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 56 %. Gleichzeitig ist die Zufriedenheit gegenüber dem Vorjahr von 81 auf 77 % gesunken – ein erstes Zeichen für Risse in einem bislang sehr positiven Bild.

Auch europaweit ist die Zufriedenheit 2026 nach dem Aufwärtstrend im Vorjahr leicht von 58 auf 56 % gesunken.  Die Erfahrungen und Meinungen unterscheiden sich jedoch von Land zu Land deutlich. 

In Belgien sind 86 Prozent mit ihrem Gesundheitssystem zufrieden, gefolgt von Usbekistan mit 82 Prozent. Am anderen Ende der Skala steht Ungarn mit gerade einmal 27 Prozent Zufriedenheit – dem niedrigsten Wert in Europa. Auch Serbien, die Slowakei und Polen kämpfen mit Zufriedenheitswerten unter 40 Prozent. 

Wie zufrieden bist du aktuell mit dem Gesundheitssystem in der Schweiz?

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Die Zufriedenheit mit Gesundheitssystemen sank um 2 % gegenüber 58 % im Jahr 2025.

Mentale Gesundheit und Finanzen: die verborgenen Spalter

Zwei oft unsichtbare Faktoren prägen, wie du dein Gesundheitssystem erlebst: deine mentale Gesundheit und deine finanzielle Sicherheit. Unter den Schweizern, die ihre mentale Gesundheit als schlecht einschätzen, sind 60 Prozent mit der Leistung ihres Gesundheitssystems zufrieden – verglichen mit 81 Prozent bei denen mit guter mentaler Gesundheit. Und während 79 Prozent der finanziell gut Aufgestellten zufrieden mit ihrer Versorgung sind, sinkt dieser Wert bei Menschen in wirtschaftlich schwieriger Lage auf 71 Prozent – eine Lücke von 8 Prozentpunkten.

Mentale Gesundheit und Geld beeinflussen Gesundheitsverhalten

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Gesundheitssysteme im Stresstest 

Die Herausforderungen unserer Gesundheitssysteme sind vielfältig. Entdecke, welche Belastungen in deinem Land am häufigsten genannt werden, wer mit ähnlichen Problemen kämpft – und wie unterschiedlich sie quer durch Europa wahrgenommen werden:

Gesundheitsminister für einen Tag: was die Schweizer ändern würden

Hast du dich jemals gefragt, was du verändern würdest, wenn du bestimmen könntest, wie die Gesundheitsversorgung in deinem Land abläuft? Die meisten Europäer haben eine klare Vorstellung davon, was sie unbedingt angehen würden. Unten siehst du, wie ihre größten Störfaktoren ranken: 

Mehrfachantwort

51 %

51% Sicherstellen fairer Bezahlung & guter Arbeitsbedingungen für medizinisches Fachpersonal 
38 %
38% Stärkung der Gesundheitsvorsorge
36 %
36% Verbesserung des Zugangs zur primären Gesundheitsversorgung (z. B. Ärzte, Kliniken)
35 %
35% Versorgung älterer Menschen verbessern
34 %

34% Gesunde Ernährung fördern und Übergewicht reduzieren sowie Angebote für mentale Gesundheit ausbauen

30 %
30% Reduzierung der Wartezeiten, mehr medizinisches Fachpersonal
21 %
21% Bessere Versorgung in ländlichen und unterversorgten Regionen 
15 %
15% In digitale Gesundheitstools investieren (z. B. Telemedizin, Gesundheits-Apps)

Lange Wartezeiten, Terminknappheit, lückenhafte Vorsorgeangebote – auch in der Schweiz gehört diese Realität für viele Menschen zum Alltag. Doch aus diesem Druck entstehen auch Chancen: Immer mehr Menschen werden aktiv und zu Fürsprechern ihrer Gesundheit. Sie nutzen neue Werkzeuge und Möglichkeiten, um sich ihren eigenen Weg durch das Gesundheitswesen zu bahnen. Die eigentliche Frage ist nicht, ob sich das Gesundheitssystem verändert, sondern wie sie den Wandel meistern und wen die Schweizer dabei an ihrer Seite wissen wollen.

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